Neuer Computerraum in der Realschule


PC Raum 1 Für 25.000 Euro erhielt die Mathias-von-Neuenburg-Realschule einen Computerraum. Ausgerüstet ist der neue Raum mit 17 Schülerrechnern und einem Lehrerrechner, über den die Lehrkraft auf die einzelnen Schülerstationen zugreifen kann. Der neue Computerraum ist über einen gemeinsamen Server mit dem PC-Raum der Werkrealschule vernetzt.
PC Raum

 

Als "extrem wichtig" bezeichnete der Schulleiter des Neuenburger Schulverbundes aus Realschule und Werkrealschule, Thomas Vielhauer, heutzutagedie Ausstattung der Schulen mit Computern, um den heutigen Lehrplan erfüllen zu können. Stand der PC früher im Fach Informatik im Vordergrund, so zieht sich die Anwendung von Soft- und Hardware mittlerweile praktisch durch alle Fächer. Der klassische EDV-Unterricht ist übrigens gar nicht mehr im Lehrplan vorgesehen, erklärte Rektor Vielhauer. Nur Fünftklässler erhalten ein halbes Jahr lang eine Einführung in die Textverarbeitung, Sechstklässler beschäftigen sich mit Excel-Tabellen und Power-Point-Präsentationen. Dies gilt laut Vielhauer sowohl für die Real- als auch für die Werkrealschüler. Sie und ihre Lehrer sind über den gemeinsamen Server der neuen Anlage nun auch miteinander vernetzt und können problemlos die Computerräume beider Schulen nutzen.
Gearbeitet wird mit der sogenannten Musterlösung des Landes Baden-Württemberg, die vom Landesmedienzentrum für den Einsatz in Schulnetzwerken entwickelt wurde und deren Aktualisierungen den Schulen kostenlos zur Verfügung stehen. Hilfe gebe es notfalls auch beim Landesmedienzentrum, wobei die Verbundschulen drei Kollegen haben, die sich um die EDV-Anlage kümmern. Einer von ihnen ist Uwe Kiesinger, der Informatik als Zusatzfach hat. Wie er sagt, sei die Musterlösung des Landes gut anwendbar. Zudem biete sie Sicherheit vor Viren, und man könne als Lehrer auf dem Bildschirm sehen, was die Schüler am PC gerade machen, ergänzt Thomas Vielhauer. Damit werde Kontrolle und Sicherheit jederzeit gewährleistet.
Den Auftrag für die Installation der Anlage hatte der Ausschuss für Verwaltung und Finanzen im November 2010 an die Firma Resin aus Binzen erteilt. Sie ist weiterhin mit der Schule vernetzt, um helfen zu können, wenn es mal Probleme gibt, die die Lehrer nicht selbst lösen können.