Schaub GmbH: Zum Jubiläum eine 15.000 Euro Spende
In einem Zimmer und einer Garage begann vor 26 Jahren die Teilhaben an dem Erfolg ließ Norbert Schaub den Hilfsverein „Tukolore Wamu“. Er spendete an den Verein 15000 Euro für ein Schulprojekt in Uganda.
Einst führte Norbert Schaub ein Eisen- und Haushaltswarengeschäft in der Müllheimer Wilhelmstraße. Etwa 1985 orientierte sich Norbert Schaub neu und übernahm als Handelsvertreter die Firma des Freiburgers Karl Wenhold mit Produkten rund ums Auto. „Damals hatte ich nur mein Verkaufstalent, mein eigenes Vermögen und eine Kundenkartei, mit der ich starten konnte“, erinnerte der Firmenchef an seine Anfänge. Das ehemalige Kinderzimmer der Familie und ein Teil der Garage reichten zunächst zum Durchstarten aus. Dass es ein Blitzstart werden sollte, ahnte Schaub allerdings nicht. Schnell wurde das Büro im Kinderzimmer zu klein, die wachsende Büroarbeit übernahm Silvia Albers und war damit die Mitarbeiterin der ersten Stunde. Zu diesem Zeitpunkt wuchs die Nachfrage nach seinen Produkten, darunter erste Marderabwehrsysteme, rasant. Sohn Stefan, der heute Mitgeschäftsführer und Vertriebsleiter ist, schloss sich 1993 an. In diesem Jahr wurden die Räumlichkeiten erweitert und das erste Lager außer Haus bezogen. Zwei Jahre später – die Expansion hielt mit großen Schritten an – bezog sein Unternehmen ein großes Lager mit 250 Quadratmetern in Niederweiler, 1998 erfolgte der Umzug nach Neuenburg in ein neu erworbenes Gebäude. 2008 veräußerte Schaub das Objekt an ein Nachbarunternehmen und baute nach eigenen Vorstellungen am heutigen Platz ein neues Betriebsgebäude, das demnächst wieder erweitert werden müsse, freute sich Norbert Schaub über die Geschäftsentwicklung. Der Umsatz habe sich in den vergangenen 25 Jahren etwa „verzwanzigfacht“, vor fünf Jahren habe man eine halbe Million Produkte der firmeneigenen Produktlinie „Stop & Go“ verkauft, Ende 2010 hätten die Autofahrer rund 4,5 Millionen Euro für Schaub-Produkte ausgegeben. Heute beschäftigen Norbert und Stefan Schaub acht Mitarbeiter. Bereits für das laufende Jahr kündigte Norbert Schaub ein weiteres Wachstum von etwa 50 Prozent und die Einführung von vier Marktneuheiten an. Das Unternehmen hält nach Aussage Schaubs bereits zahlreiche Patente für selbst entwickelte Produkte.
An dem Erfolg wolle Geschäftsführer Schaub auch die Armen dieser Welt teilhaben lassen. Und so unterstützt er regelmäßig Hilfsprojekte auf dem afrikanischen Kontinent. Schon vor fünf Jahren erhielt unter anderem der Hilfsverein „Tukolore Wamu“, der unter anderem von ehemaligen Entwicklungshelfern getragen werde, aus der Schaub-Schatulle 5000 Euro. Zum 25-jährigen Jubiläum übeerreichte Norbert Schaub stolze 15000 Euro und sicherte sich die Projektierung einer Sekundarschule in Uganda.